7. April, 2008

Neue Bilder

Filed under: Exkursionen — Guido @ 12:06

Viel neues ist seit dem letzten Eintrag nicht passiert, aber von den letzten Ausflügen sind noch ein paar Bilder aus dem Labor gekommen. Für die Experten: Es ist ein gecrosster Diafilm (Fuji Astia), daher auch die “schönen” Farben…

6. April, 2008

Nightmare on Hyde Street…

Filed under: Exkursionen — Guido @ 02:39

Am Samstag, den 5. April erlebten wir die alljährliche Party in der berüchtigten Hyde Street. Schon ab Mittag sieht man in der ganzen Stadt junge Leute in ausgefallenen Kostümen herumlaufen. Alle pilgern Richtung Campus bzw. der nahe gelegenen Hyde Street. Hier finden jedes Jahr eine Ansammlung von Themenparties statt. Jedes der von Studenten bewohnten Häuser denkt sich ein Thema aus (Krankenschwestern, Sträflinge, Armee usw…) und alle kleiden sich entsprechend ein. Ab Mittags dröhnt dann aus den Häusern Musik und das Bier wird Kistenweise aus den umliegenden Liquor-Shops herangetragen…

Wir haben uns gegen späten Nachmittag in die tobende Menge getraut und unsere Fotos geschossen. Das lustige dabei war, dass die Leute immer gefragt haben, für welche Zeitung wir hier sind und ob sie mal posen dürfen ;-)

Einen solchen Tumult habe ich noch nie erlebt. Dagegen wirkt eine deutsche Karnevalsveranstaltung wie ein ruhiger Kindergeburtstag. Die Kiwis sind wohl die ungekrönten Weltmeister im ausgelassenen Feiern. Hier wird scheinbar jede Gelegenheit genutzt sich zu verkleiden oder aufzufallen.

Es ist unter uns Ausländern auch immer wieder ein Thema, wie wenig die Kiwis trotz sinkender Temperaturen anziehen. Selbst bei 15° Tagestemperatur sieht man immer wieder Leute in Flip-Flops und kurzen Hosen herumlaufen. Die Damen tragen grundsätzlich tagsüber und abends zum Ausgehen “kurz und knapp”. Uns erscheint es immer so, als müsse man denen sagen, dass der Sommer jetzt vorbei ist…

Hier nun noch ein paar ausgewählte Bilder:

24. März, 2008

Ostern in Kaikura

Filed under: Exkursionen — Guido @ 21:58

Zum Osterwochenende ging es mit Freunden nach Kaikura. Das ist ein kleiner Ort im Norden der Südinsel, der bekannt ist für seine Wal- und Delfin-Touren. Wir waren eine bunt gemischte Truppe von 9 Leuten (2 Malaien, 2 Inder und 5 Deutsche). Mit zwei Autos fuhren wir am Karfreitag etwa acht Stunden zu unserem Ziel, wobei die Fahrt für sich schon viele interessante landschaftliche Eindrücke bot.

Unsere Gruppe

Das Wetter war das ganze Wochenende über trocken und teilweise sehr sonnig und warm. Gleich nach der Ankunft haben wir den örtlichen Strand erkundet und dabei natürlich auch viele Fotos geschossen…

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Am Samstag vor Ostern stand eine Wanderung an der Küste von Kaikura auf dem Plan. Hier gab es unter anderem Robben und jede Mange anderes Getier zu sehen. Die Robben sind hier so zutraulich, dass man sie beinahe streicheln könnte, was aber auf schildern ausdrücklich verboten ist. Es sind ja immerhin noch wilde und unberechenbare Tiere.

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Die Landschaft rund um Kaikura ist sehr hügelig und die Küste meist steil abschüssig und grün bewachsen. Die meiste Fläche ist für die einheimische Landwirtschaft genutzt und man stolpert auch immer wieder über ein Schaf oder ein Rind, welche hier deutlich öfters zu sehen sind als Menschen.

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Unser Back Packer Hostel war klein und gemütlich. Am letzten Abend haben wir auch für alle zusammen indisches Curry mit Huhn gekocht. In Kaikura selbst ist Seafood besonders belieb, was wir an einem Abend in einem kleinen Restaurant auch ausprobieren wollten. Wir orderten einen Meeresfrüchtesalat und waren alle sehr begeistert von den Jakobsmuscheln, Gambas und Krabben!

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16. März, 2008

Am Strand

Filed under: Exkursionen — Guido @ 01:06

Der ausklingende neuseeländische Sommer zeigt sich von seiner schönsten Seite. Gestern war es wieder wunderschönes Wetter mit angenehmen Temperaturen und viel Sonne. Mit Studienkollegen von Christine sind wir mit dem Bus an den nahe gelegenen Strand in St. Clair gefahren. Das Wasser ist im Pazifik zwar nicht so angenehm warm wie im Mittelmeer, aber dennoch haben sich einige von unserer internationalen Truppe getraut zu baden…

Wegweiser Strand St. Clair Beach

Es ist schon interessant, wie viele Nationen man hier unter den Studenten so antrifft. Gestern z.B. waren zwei Malaiinnen, eine Inderin, eine Kanadierin, einige Deutsche und ein Kiwi dabei. In unserem Apartment leben wir mit einer Inderin und einem Chinesen zusammen. Um uns besser kennen zu lernen, haben wir gestern noch ein gemeinsames Abendessen organisiert und jede Nation hat ein eigenes Gericht zubereitet. Vaish (gesprochen wie das schwäbische “weisch” ;-) , hat einen sehr leckeren indischen Reis gekocht, Dong (gesprochen Dung) hat Kola-Hühnchen und chinesische Maultaschen zubereitet. Das Kola-Hühnchen wird tatsächlich mit einem Schuss Coke in der Pfanne knusprig angebraten. Sojasauce und einige Gewürze runden das Gericht ab und Christine und ich waren wirklich sehr begeistert von diesen exotischen Leckereien. Wir Deutsche haben zum Dessert Pfannkuchen mit Waldbeeren und Vanilleeis angeboten, was auch von allen mit Genuss aufgegessen wurde.

Demnächst werde ich mal einen virtuellen Rundgang durch unser Apartment zeigen…

14. März, 2008

Angekommen…

Filed under: Exkursionen — Guido @ 06:15

Auf mehrfachen Wunsch schreibe ich diesen Blog nun doch in deutscher Sprache.

Wie alles anfing…
Nach allen Vorbereitungen in den letzten Wochen, konnte es nun endlich losgehen. Am 10. März sollte mein erster Flieger in München starten. Leider hat mir gleich zu Beginn der langen Reise das sprichwörtliche englische Wetter einen Strich durch die Rechnung gemacht. In London, meiner ersten Destination, stürmte es heftig und mein Flug um 11:20 wurde gestrichen. Das fängt ja prima an, dachte ich mir. Etwas entmutigt ging ich zum Informationsschalter. Dort versuchte man mir eine alternative Reiseroute zusammenzustellen.

Da der Anschlussflug in London nach Auckland via L.A. nicht mehr zu erreichen war, bot man mir eine neue Route über Hongkong nach Auckland an. Leider startete dieser Flug dann erst um 21 Uhr… Also war einige Stunden Geduld angesagt. Ich schlug die Zeit mit “Top Gun” und einigen mittelklassigen Filmen auf meinem Notebook tot. Als dann endlich die Lufthansa-Maschine gen fernen Osten abhob, war ich wieder zuversichtlich, dass nun alles nach Plan verlaufen sollte.

Der Flug dauerte anstrengende 11 Stunden und wurde nur durch den Überflug der Wüste Gobi bei Sonnenaufgang versüßt. Im ultramodernen Hongkong international Airport hatte ich noch etwa 2 Stunden Aufenthalt, bis ich schließlich in die 747 der New Zealand Airways einstieg. 747 nach Auckland10 weitere Flugstunden und wenig Schlaf später landete ich endlich in Auckland NZ. Jetzt erschienen die letzten 1500 km nach Dunedin wie ein Katzensprung. Dort gelandet wurde ich von zwei Studienkollegen von Christine abgeholt. Sie selbst konnte wegen einer Vorlesung nicht dort sein. Meine Kräfte waren nach fast 24 Stunden reiner Flugzeit und Stunden zermürbenden Wartens allmählich am Ende. In Christines Domizil musste ich mich erstmal von der Reise erholen.

Eines ist mir nun bewusster geworden: Die Entfernung meiner alten Heimat Tübingen zu meinem temporären zu Hause Dunedin ist doch gewaltig! So viele Stunden in einem schnellen Jet gen Osten lassen einen die Distanz von ca. 18.000 km förmlich spüren.

to be continued…

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