12. Oktober, 2008

Queenstown – Der Berg ruft!

Filed under: Exkursionen — Guido @ 10:55

Vom 12.-14. Sept. 2008 war wieder mal Road Trip angesagt! Das Ziel war Queenstown, welches inmitten der NZ-Alpen liegt und als Das Ischgl Neuseelands gilt.


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Queenstown ist nicht besonders gross, hat aber sehr viele Freizeitaktivitäten das ganze Jahr über zu bieten. Im Winter (Juni bis August) kann man auf den umliegenden präparierten Pisten Wintersport jeglicher Art betreiben. Selbst Helitouren in die Berge werden rel. günstig angeboten. Im Sommer (November bis Januar) ist Bungee-Springen, Paragliding und Fallschirmspringen besonders beliebt.

Da wir (Andreas, Delf, Marcus und ich) alle noch keine Lebensversicherung abgeschlossen haben, entschieden wir uns für eine ungefährlichere Wanderung in den umliegenden Bergen. Marcus hatte zuvor von seinem Professor den “Ben Lomond Track” als Wandertipp bekommen, dem wir dann auch blind folgten… Wir rechneten laut Reiseführer mit etwa 7-8 Stunden Marsch und etwa 1000 Höhenmeter. Auf halber Strecke sollte man den Gipfel des Ben Lomond in 1700m Höhe ersteigen können.

Letztlich war die Tour dann 9 Stunden lang und auch recht anstrengend. Da wir aber alle nicht aus Zuckerwatte sind, haben wir uns durchgekämpft und sogar fast den Gipfel erreicht. Die Aussicht von dort oben habe ich fotografisch festgehalten, wobei die beeindruckende Weite auf den Bildern nie so rüberkommt, wie man es vor Ort empfindet.

Als wir nach den besagten 9 Stunden wieder im Tal bei Arthurs Point angekommen waren, schmerzten die Glieder etwas und wir bestellten uns ein Taxi,, um wieder nach Queenstown zur YHA zu gelangen. Der Rest des Tages bestand dann nur noch aus Essen, Trinken und 20:30h Schlafen gehen ;-)

17. September, 2008

Stewart Island – dem Südpol ganz nahe…

Filed under: Exkursionen — Guido @ 00:15


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Mein Ausflug im Mai zur Stewart Insel ist zwar schon ein Weilchen her, aber dennoch habe ich einige interessante Fakten über die Insel zu berichten…

Die Insel heißt in der Sprache der Maori Rakiura und ist die drittgrößte Insel Neuseelands. Mit einer Fläche von ca. 1750 qkm ist sie etwa zwei Drittel so groß wie das Saarland.

Stewart Island ist fast unbewohnt. Nur im kleinen Fischerdorf Oban (der einzige Ort überhaupt) leben etwa 400 Menschen fern ab von jeder Hektik. Auf Rakiura scheinen die Uhren langsamer zu ticken. Der einzige Supermarkt ist Treffpunkt des ganzen Dorfes. Hier kennt jeder jeden und an der Kasse werden gerne Neuigkeiten von der Insel und dem Festland ausgetauscht.

Stewart Island ist per Helikopter, Flugzeug oder Fähre zu erreichen. Letztere Verbindung dauert etwa eine Stunde und kostet umgerechnet 50 Euro inkl. Rückfahrt. Unsere Gruppe von sechs Freunden kam per Schiff und wir haben uns in einer der zwei Jugendherbergen, dem “Stewart Island Backpackers” einquartiert. Für neuseeländische Verhältnisse war der Aufenthalt dort mit umgerechnet 15 Euro pro Nacht eher teuer. Das mag daran liegen, dass auf der Insel der Strom aus einem Dieselkraftwerk(chen) kommt und die Strompreise etwa vierfach so hoch sind wie auf dem Festland.

Von Oban in der Halfmoon Bay (Halbmond-Bucht) aus, machten wir einen Tagesausflug nach Ulva Island. Das ist eine kleine Insel, die man per Wassertaxi in etwa 15 Minuten erreichen kann. Auf Ulva Island leben sehr seltene Vogelarten und das Besondere ist, dass es hier keine natürlichen Feinde für die einheimischen Tiere gibt. Die Vögel leben wie in einem Paradis, das nur von wenigen Touristen “gestört” wird. Daher ist die Fluchtdistanz der Vögel auch sehr gering und man kann sie aus nächster Nähe beobachten. Einige Exemplare der Kekas waren sogar so frech und haben an allem gezupft und gezerrt, was nicht gerade beaufsichtigt wurde. Ein Keka hat sich dann sogar in meine Fototasche gesetzt… ;-)